Inhalt dieses Guides
Terraria Dedicated Server sauber betreiben: Vanilla-Server, Port 7777, serverconfig.txt, Welten, Backups, Updates, tModLoader-Mods und Hosting.
Server-Arbeitsmodus
Arbeite den Guide kontrolliert ab und ändere immer nur eine Variable. Dein Fortschritt bleibt nur in diesem Browser gespeichert.
Wo hängt dein Server gerade?
Netzwerkdiagnose bringt nichts, solange der Server lokal nicht sauber startet oder lauscht.
Wenn localhost/LAN funktioniert, liegt der nächste Prüfbereich bei Host-Firewall, Router, öffentlicher Adresse und NAT.
Bei Lag, Abstürzen oder Update-Problemen sind Logs, Ressourcen, Mods und ein sauberer Rollbackpfad wichtiger als weitere Portregeln.
Terraria ist im Vergleich zu vielen modernen Gameservern technisch leichtgewichtig, aber auch hier entscheidet ein sauberer Betrieb darüber, ob eine Welt jahrelang zuverlässig läuft. Vanilla-Server, tModLoader, Weltdateien und Updates sollten bewusst getrennt verwaltet werden.
Vanilla-Dedicated-Server
Unter Windows ist die Server-Software Bestandteil der Terraria-Installation. Für Linux und macOS stellt Re-Logic separate Serverdateien bereit. Der Guide Terraria Dedicated Server erstellen zeigt Installation und ersten Start.
Port 7777 und NAT
Standardmäßig lauscht Terraria auf TCP 7777. Bei einem privaten Anschluss muss dieser Port durch Host-Firewall und gegebenenfalls NAT erreichbar sein. Details stehen unter Terraria Port 7777.
serverconfig.txt
Ein automatisierter Server sollte nicht bei jedem Start interaktive Fragen stellen. Mit serverconfig.txt lassen sich Weltpfad, Port, Passwort, Spielerzahl und weitere Optionen reproduzierbar festlegen. Siehe serverconfig.txt erklärt.
Welten sichern
Die wertvollste Datei ist deine Welt. Ein Backup muss aber auch zur verwendeten Serverversion und bei Modbetrieb zu tModLoader plus Modset passen. Der Backup-Guide beschreibt Restore und Rotation.
tModLoader getrennt behandeln
tModLoader ist ein eigener Releasekanal. Der aktuelle Stable-Zweig wird 2026 weiterhin auf Terraria 1.4.4 gepflegt, während Vanilla bereits 1.4.5.8 erreicht hat. Für Modserver sind deshalb tModLoader Dedicated Server und Modverwaltung eigene Betriebsbereiche.
Selbst hosten oder mieten?
Terraria eignet sich gut für Selfhosting, wenn Portweiterleitung, Backups und Updates kein Problem sind. Managed Hosting spart vor allem Betriebsaufwand. Die Entscheidung findest du unter Terraria Server mieten oder selbst hosten.
Terraria-Versionen bewusst zusammenhalten
Gerade nach den 1.4.5.x-Hotfixes kann ein Server kurz hinter dem Client liegen. Dokumentiere deshalb die aktive Vanilla- oder tModLoader-Version im Admin- oder Wartungsnotizbuch. Bei Joinproblemen ist die Versionsprüfung dann der erste Schritt, bevor Firewall oder Weltdateien unnötig verändert werden.