Inhalt dieses Guides
TModLoader Server Mods sauber verwalten: Modpack, install.txt, enabled.json, Workshop-Downloads, lokale .tmod-Dateien, Updates und Rollbacks.
Server-Arbeitsmodus
Arbeite den Guide kontrolliert ab und ändere immer nur eine Variable. Dein Fortschritt bleibt nur in diesem Browser gespeichert.
Wo hängt dein Server gerade?
Netzwerkdiagnose bringt nichts, solange der Server lokal nicht sauber startet oder lauscht.
Wenn localhost/LAN funktioniert, liegt der nächste Prüfbereich bei Host-Firewall, Router, öffentlicher Adresse und NAT.
Bei Lag, Abstürzen oder Update-Problemen sind Logs, Ressourcen, Mods und ein sauberer Rollbackpfad wichtiger als weitere Portregeln.
Ein tModLoader-Server braucht nicht nur „dieselben Mods“, sondern einen reproduzierbaren Modstand. Das tModLoader-Projekt nutzt für Workshop-Mods unter anderem install.txt und enabled.json. Diese Dateien sollten zusammen mit der Serverkonfiguration versioniert und gesichert werden.
Modpack als Quelle verwenden
Im tModLoader-Client kannst du aus den aktivierten Mods ein Modpack erzeugen. Daraus stammen install.txt und enabled.json, die der Dedicated-Server-Workflow zur Installation und Aktivierung nutzen kann.
install.txt und enabled.json haben unterschiedliche Aufgaben
install.txt beschreibt, welche Workshop-Inhalte bezogen werden. enabled.json definiert, welche Mods aktiviert sind. Fehlt eine der Dateien, kann der Server zwar Dateien besitzen, aber nicht den gewünschten aktiven Modsatz starten.
Lokale .tmod-Dateien dokumentieren
Eigene oder nicht über Workshop bezogene Mods landen als .tmod im Mods-Verzeichnis. Halte Quelle, Version und Hash fest, damit du einen Server später reproduzieren kannst.
Client- und Serverstand abstimmen
Bei vielen Mods müssen Spieler denselben Modstand verwenden. Kommuniziere Modpack und TML-Version eindeutig. Ein „Mod mismatch“ ist oft kein Netzwerkproblem, sondern ein Versionsproblem.
Updates nicht sofort blind ausrollen
Das Management-Script kann TML und Mods aktualisieren. Vor einem Produktivupdate solltest du Welt und Modkonfiguration sichern. Große Modpacks profitieren von einer Testinstanz.
Mod entfernt: Save-Risiko beachten
Wenn eine Mod eigene Items, Tiles oder Daten speichert, kann das Entfernen Inhalte dauerhaft verändern. Ein Backup vor dem Entfernen ist wichtiger als vor einer reinen UI-Mod.
Fehler durch Halbzustände vermeiden
Aktualisiere nicht während der Server läuft. Stoppe kontrolliert, sichere, installiere den neuen Modstand, starte und prüfe Logs sowie Join. So bleibt die Reihenfolge reproduzierbar.
Modinventar pflegen
Eine kleine Tabelle mit Modname, Workshop-ID, Zweck und letzter Änderung spart später viel Zeit. Bei einem Fehler erkennst du sofort, welche Komponente zuletzt verändert wurde.
Modpack für Spieler reproduzierbar bereitstellen
Dokumentiere nicht nur die Servermodliste, sondern wie Spieler denselben Stand erhalten. Ein benanntes Modpack, feste TML-Version und eine kurze Updateanweisung reduzieren Supportfragen. Bei privaten Gruppen reicht oft ein gemeinsamer Änderungszeitpunkt statt automatischer Updates bei jedem Start.