Inhalt dieses Guides
Terraria serverconfig.txt verstehen: world, autocreate, maxplayers, port, password, motd, worldpath, secure, UPnP und reproduzierbare Restarts.
Server-Arbeitsmodus
Arbeite den Guide kontrolliert ab und ändere immer nur eine Variable. Dein Fortschritt bleibt nur in diesem Browser gespeichert.
Wo hängt dein Server gerade?
Netzwerkdiagnose bringt nichts, solange der Server lokal nicht sauber startet oder lauscht.
Wenn localhost/LAN funktioniert, liegt der nächste Prüfbereich bei Host-Firewall, Router, öffentlicher Adresse und NAT.
Bei Lag, Abstürzen oder Update-Problemen sind Logs, Ressourcen, Mods und ein sauberer Rollbackpfad wichtiger als weitere Portregeln.
Mit serverconfig.txt startest du Terraria ohne interaktiven Dialog. Das ist für Autostart, Panelbetrieb und reproduzierbare Wartung deutlich besser als jedes Mal dieselben Fragen manuell zu beantworten.
world und worldpath
world zeigt auf eine konkrete vorhandene Weltdatei. worldpath setzt das Verzeichnis, in dem Worlds liegen. Verwende absolute Pfade, wenn der Server als Dienst unter einem anderen Arbeitsverzeichnis gestartet wird.
autocreate nur bewusst verwenden
Mit autocreate kann der Server automatisch eine Welt erstellen. Das ist praktisch für Neuinstallationen, sollte aber nicht dazu führen, dass bei einem falschen Pfad unbemerkt eine neue leere Welt gestartet wird. Prüfe Logs und den tatsächlichen Weltpfad.
maxplayers
Der Server kann die maximale Spielerzahl per Konfiguration setzen. Die Official Terraria Wiki nennt 16 als Standard. Wähle den Wert nach tatsächlicher Communitygröße; ein höheres Limit schafft nicht automatisch mehr CPU- oder Netzwerkleistung.
port und password
port=7777 ist der Standard. Änderst du den Wert, müssen Firewall und NAT dazu passen. Ein Passwort schützt den Spielzugang, ersetzt aber keine Betriebssystem- oder Panel-Sicherheit.
motd und banlist
Eine MOTD kann Regeln oder Wartungsinformationen anzeigen. Über die Banlist lassen sich gesperrte Nutzer verwalten. Halte Moderationsdaten zusammen mit der Betriebsdokumentation, nicht in unübersichtlichen Einzeldateien.
secure und upnp
secure=1 aktiviert zusätzlichen Cheat-Schutz. UPnP kann Portweiterleitung automatisieren, ist für einen professionell verwalteten 24/7-Server aber weniger transparent als feste Firewall- und Routerregeln.
Konfiguration versionieren
Bewahre funktionierende Stände datiert oder in einem privaten Git-Repository auf. Passwörter sollten dabei aus öffentlichen Repositories herausgehalten werden.
Vor Änderungen Welt sichern
Konfigurationsänderungen sind meist harmlos, aber Weltpfade oder Versionswechsel können gravierende Folgen haben. Erstelle vor größeren Umbauten ein Backup und prüfe danach, ob wirklich die erwartete Welt geladen wurde.
Konfigurationsdatei explizit beim Start angeben
Bei mehreren Instanzen sollte jede eine eigene Config besitzen und vom Startskript gezielt referenziert werden. Dann hängen Welt, Port und Passwort nicht vom aktuellen Arbeitsverzeichnis ab. Das macht systemd-Services, Backups und spätere Migrationen deutlich nachvollziehbarer.