Inhalt dieses Guides
Terraria Server Backup richtig planen: .wld-Welten, Konfiguration, tModLoader-Zusatzdateien, sichere Stopps, Rotation und Restore-Test.
Server-Arbeitsmodus
Arbeite den Guide kontrolliert ab und ändere immer nur eine Variable. Dein Fortschritt bleibt nur in diesem Browser gespeichert.
Wo hängt dein Server gerade?
Netzwerkdiagnose bringt nichts, solange der Server lokal nicht sauber startet oder lauscht.
Wenn localhost/LAN funktioniert, liegt der nächste Prüfbereich bei Host-Firewall, Router, öffentlicher Adresse und NAT.
Bei Lag, Abstürzen oder Update-Problemen sind Logs, Ressourcen, Mods und ein sauberer Rollbackpfad wichtiger als weitere Portregeln.
Bei Terraria steckt der größte Wert in der Weltdatei und – je nach Setup – in Mod-/Konfigurationsdaten. Ein funktionierendes Backup ist deshalb klein genug, dass es ohne Ausrede regelmäßig erstellt und an ein zweites Ziel kopiert werden kann.
Vanilla-Welt sichern
Vanilla-Welten liegen als .wld-Dateien im konfigurierten World-Pfad. Sichere zusätzlich deine serverconfig.txt und Betriebsdateien, damit ein Restore nicht nur die Map, sondern auch den bekannten Serverzustand rekonstruiert.
Server vor Dateikopie sauber stoppen
Die einfachste konsistente Sicherung entsteht bei gestopptem Server. Bei automatisierten Backups solltest du einen kontrollierten Save/Shutdown-Prozess verwenden und erst danach kopieren.
tModLoader braucht mehr Kontext
Bei TML gehören neben .wld gegebenenfalls .twld, Mods, enabled.json, install.txt und die verwendete tModLoader-Version zur Wiederherstellung. Eine Welt ohne passendes Modset kann nicht denselben Zustand liefern.
Mehrere Generationen aufbewahren
Nur das letzte Backup schützt nicht vor einem Fehler, der bereits mitgesichert wurde. Kombiniere mehrere kurzfristige Stände mit Tages- und Wochenkopien.
Backups extern speichern
Ein Ordner auf derselben SSD ist kein Schutz gegen Hardwareausfall. Nutze NAS, anderen Host oder versionierten Cloudspeicher mit getrennten Credentials.
Restore regelmäßig testen
Kopiere eine Sicherung auf eine Testinstanz und starte sie. Prüfe Weltname, Spielstand und bei TML die Modkompatibilität. Ein Backup, das nie wiederhergestellt wurde, ist nur eine Annahme.
Version zum Backup notieren
Terraria erhält weiterhin Updates. Speichere Server-/TML-Version im Backupnamen oder Manifest. Das erleichtert Recovery, wenn sich Dateiformate oder Modabhängigkeiten geändert haben.
Vor jedem Update Extra-Snapshot
Zusätzlich zur regulären Rotation sollte unmittelbar vor einem Server- oder Modupdate ein benannter Sicherungsstand entstehen. Dann ist der Rückweg eindeutig.
Backupmanifest anlegen
Lege neben jeder Sicherung eine kleine Textdatei mit Datum, Terraria-/tModLoader-Version, Weltname und Modpack-Stand ab. Das kostet kaum Speicher, verhindert aber später die Frage, welche Software zu welcher Weltkopie gehört. Bei mehreren Welten sollte das Manifest außerdem den konfigurierten Serverport und Instanznamen enthalten.