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Technik

DaVinci Resolve Cache voll: Render Cache, Proxys und SSD-Speicher ordnen

DaVinci Resolve belegt zu viel SSD-Speicher? Cache, Proxy Media, Renderdateien und Rohmaterial sicher unterscheiden.

Inhalt dieses Guides
Kurz erklärt

DaVinci Resolve belegt zu viel SSD-Speicher? Cache, Proxy Media, Renderdateien und Rohmaterial sicher unterscheiden.

Interaktiv

Video-Workflow-Checkliste

Arbeite vom Originalclip über die Timeline bis zum fertigen Export und ändere nur eine Ursache pro Test.

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Kurz erklärt: Bei wachsendem DaVinci-Speicherverbrauch gehören Projekt, Originalmedien, Proxydateien, Render Cache und Exportdateien auf eine getrennte Bestandsliste. Erst danach löschst du gezielt regenerierbare Zwischendaten. Ein pauschales Leeren des gesamten Projektordners kann das einzige Exemplar wichtiger Medien zerstören.

Was den Platz wirklich belegt

Dateigruppe Ersetzbar? Konsequenz bei Verlust
Original-OBS-Clips Nur wenn separat gesichert Rohmaterial verloren
Resolve-Projekt/Projektbibliothek Nur mit brauchbarer Sicherung Schnitte, Timeline, Einstellungen gefährdet
Proxy Media In der Regel neu erzeugbar Vorschau eventuell vorübergehend langsamer
Render Cache Normalerweise neu berechenbar Effekte müssen neu gecacht werden
Finale Exporte Aus Projekt regenerierbar, wenn alles erhalten Veröffentlichungsversion fehlt

Manche Installationen verwenden unterschiedliche Cache- und Proxy-Pfade. Prüfe die aktuell im Projekt eingestellten Speicherorte, statt nach einem einzelnen Standardordner aus einem veralteten Tutorial zu löschen.

Erst beobachten, dann bereinigen

  1. Speicherplatz und freie Kapazität am betroffenen Volume dokumentieren.
  2. Alle Originalmedien und die Projektbibliothek separat sichern.
  3. In Resolve feststellen, welche Cache- und Proxyordner aktiv benutzt werden.
  4. Für ein entbehrliches Testprojekt den dokumentierten Cache-Befehl aus dem Menü nutzen.
  5. Prüfen, wie viel Platz tatsächlich freigeworden ist und ob der Testclip weiter lädt.
  6. Erst dann größere, eindeutig regenerierbare Zwischendaten löschen.

Wichtig: Einen noch geöffneten Editor nicht nebenbei mit externen Bereinigungsskripten manipulieren. Ein sauberer Programmzustand und die regulären Verwaltungsfunktionen sind vorzuziehen.

Cache-Ort und Geschwindigkeit

Ein schnelles Laufwerk kann für Decoder- und Render-Workflows helfen; es ersetzt aber keine ausreichende Kapazität. Bei einer kleinen System-SSD lohnt sich ein gezielt getrenntes Arbeitsvolume. Berücksichtige gleichzeitig, dass USB-Verbindungen, Hubs oder wechselnde Laufwerksbuchstaben neue Offline-Medien-Probleme auslösen können.

Proxys sind keine kostenlosen Optimierungen: Schnittfreundliche Zwischenformate benötigen teilweise deutlich mehr Speicher als die komprimierte Quelldatei. Darum zunächst nur die Clips anlegen, die tatsächlich beim Scrubbing Probleme bereiten.

Ein wartbarer Speicherplan

Lege für jedes Projekt getrennte Bereiche für Originale, Proxys, Exporte und Sicherungen an. Dokumentiere die Datenträger und kontrolliere nach Projektabschluss, welche Zwischendaten ohne Verlust neu erzeugbar wären. Ein zweites Backup auf demselben physischen Laufwerk schützt nicht gegen dessen Ausfall. Prüfe auch, ob automatische Sicherungs- und Cloud-Synchronisationsdienste versehentlich große temporäre Cacheordner mitkopieren: Das verlängert Backups, verbraucht Speicher und ist bei reproduzierbaren Renderdateien häufig unnötig. Das passende Projekt-Backup-Verfahren behandelt Projektdatei und Medien getrennt.

Quellen und Dokumentation

Nächster Schritt

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