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Technik

DaVinci Resolve Projekt sichern: Bibliothek, Medien und Archive trennen

DaVinci Resolve sichern: Projektdatei, Medien, Export, Cache und Wiederherstellung sauber unterscheiden.

Inhalt dieses Guides
Kurz erklärt

DaVinci Resolve sichern: Projektdatei, Medien, Export, Cache und Wiederherstellung sauber unterscheiden.

Interaktiv

Video-Workflow-Checkliste

Arbeite vom Originalclip über die Timeline bis zum fertigen Export und ändere nur eine Ursache pro Test.

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Kurz erklärt: Ein DaVinci-Projekt speichert Schnittentscheidungen und Einstellungen, aber nicht automatisch alle Originalvideos als vollständiges Backup. Für eine echte Wiederherstellung brauchst du daher die Projekt-/Bibliotheksdaten und die benötigten Medien – idealerweise mit getesteter Rücksicherung.

Was gehört zu einer vollständigen Sicherung?

  • Projekt und Projektbibliothek: Timelines, Schnitte, Effekte, organisatorische Daten und Projektkonfiguration.
  • Quellmedien: OBS-Aufnahmen, Musik, Grafiken, Sprachaufnahmen, LUTs oder andere benutzte Assets.
  • Optionale Zwischendaten: Proxy- und Cachedateien können oft neu berechnet werden, sofern Originale und Einstellungen noch verfügbar sind.
  • Finale Exporte: Veröffentlichte Fassungen zur Kontrolle und schnelleren Wiederbereitstellung.

Ein Projekt-Export, der ohne Medien erstellt wurde, kann auf einem zweiten Rechner beim Öffnen „Media Offline“ zeigen. Dateien neu verknüpfen behandelt dieses Symptom, ersetzt aber keine fehlenden Quellmedien.

Einen nachvollziehbaren Backup-Prozess einrichten

  1. Liste zunächst alle Projektordner und verwendeten externen Medienquellen auf.
  2. Sichere die Projektbibliothek beziehungsweise exportiere das Projekt in einem von deiner Version vorgesehenen Format.
  3. Kopiere Originalmedien mit erhaltenen Namen und Ordnern auf einen getrennten Speicherort.
  4. Dokumentiere externe Elemente wie Schriften, LUTs, Drittanbieter-Plugins oder lizenzierte Assets, die eine Timeline benötigt.
  5. Führe einen isolierten Restore-Test auf einem zweiten Zielordner aus.
  6. Öffne die restaurierte Timeline und rendere eine kurze Passage mit Bild und Ton.

Die offiziellen Blackmagic-Handbücher behandeln projektbezogene Exporte und Medienverwaltung je nach Version. Verwende nicht eine beliebige Datenbankkopie aus einem laufenden System, ohne Konsistenz und Wiederherstellbarkeit geprüft zu haben.

Migration und Versionswechsel

Vor einem großen Resolve-Upgrade empfiehlt sich ein separat aufbewahrter, wiederherstellbarer Projektstand. Neue Projektversionen sind nicht zwangsläufig rückwärtskompatibel. Vermeide daher, auf derselben einzigen Projektbibliothek unkontrolliert zu experimentieren. Wenn du auf einen anderen PC wechselst, prüfe Betriebssystempfade, Codec-Verfügbarkeit und Plugins.

Ein gemeinsames NAS kann für Medien praktisch sein, schützt aber nicht automatisch gegen versehentliches Löschen oder Ransomware. Überlege, welche Kopie bei Ausfall des Hauptsystems wirklich unabhängig erreichbar bleibt. Eine Orientierung bietet auch unsere allgemeine Backup-Strategie, deren Gameserver-spezifische Befehle allerdings nicht eins zu eins auf Resolve anzuwenden sind.

Restore wichtiger als ein grüner Backup-Haken

Messe nicht nur, ob ein Job „erfolgreich“ meldet. Entscheidend ist, ob sich die Projektkopie öffnen lässt, alle Medien verknüpft sind und ein Probeexport funktioniert. Prüfe vor dem Löschen älterer Medien, ob mehrere Projektversionen noch darauf verweisen. Erst wenn dieser Test bestanden ist, kannst du regenerierbaren Render Cache gezielt bereinigen.

Quellen und Dokumentation

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