Inhalt dieses Guides
V Rising Dedicated Server aktualisieren: Server stoppen, Backup, SteamCMD-Update, täglicher Restart, Logs und kontrollierter Wiederanlauf nach Patches.
Server-Arbeitsmodus
Arbeite den Guide kontrolliert ab und ändere immer nur eine Variable. Dein Fortschritt bleibt nur in diesem Browser gespeichert.
Wo hängt dein Server gerade?
Netzwerkdiagnose bringt nichts, solange der Server lokal nicht sauber startet oder lauscht.
Wenn localhost/LAN funktioniert, liegt der nächste Prüfbereich bei Host-Firewall, Router, öffentlicher Adresse und NAT.
Bei Lag, Abstürzen oder Update-Problemen sind Logs, Ressourcen, Mods und ein sauberer Rollbackpfad wichtiger als weitere Portregeln.
Stunlock empfiehlt, den Dedicated Server regelmäßig aktuell zu halten und von Zeit zu Zeit neu zu starten. In der aktuellen 1.1.x-Dokumentation wird sogar ein täglicher Restart zu einer schwach frequentierten Zeit empfohlen.
Update nur im gestoppten Zustand
Wenn du SteamCMD nutzt, stoppe den Server sauber und führe das Update beziehungsweise die Validierung danach aus. Patchen während aktiver Schreibvorgänge oder mit verbundenen Spielern ist unnötig riskant.
Backup vor dem Patch
Stunlock empfiehlt ausdrücklich, Saves vor dem Patchen beziehungsweise vor dem ersten Start nach einem Patch zu sichern. Kombiniere dein Update-Script deshalb mit einem externen Backup und nicht nur mit internen Autosaves.
Täglicher Restart
Ein planbarer Neustart in der Nacht hält den Betriebszustand reproduzierbar. Bei Managed Hostern kann ein Scheduler dafür genutzt werden. Einige Anbieter spielen Updates sogar erst beim Restart ein.
Nach Update Logs kontrollieren
Automatisierung sollte nicht nur „Prozess läuft“ prüfen. Kontrolliere Serverversion, erfolgreiche Save-Ladung und Portbindung. Ein Prozess kann laufen, obwohl die Welt nicht korrekt geladen wurde.
Spieler vor Wartung informieren
RCON unterstützt Restart-Ankündigungen. Nutze Wartungsfenster mit Vorwarnung, statt Spieler während Kämpfen oder Bossversuchen abrupt zu trennen.
Rollback vorbereiten
Wenn ein Patch Probleme verursacht, brauchst du nicht nur alte Saves, sondern im Zweifel auch den passenden Serverstand. Dokumentiere daher Version und Zeitpunkt deiner Sicherungen.
Mehrere Instanzen nacheinander warten
Auf Hosts mit mehreren V-Rising-Instanzen sollten Updates und Restarts sequenziell erfolgen. Das reduziert Lastspitzen bei Backup, SteamCMD und gleichzeitigem Weltstart.
Windows-Dienst kontrolliert neu starten
Wenn V Rising über einen Service-Wrapper läuft, sollte der Wartungsprozess nicht einfach den Prozess abschießen. Nutze einen kontrollierten Shutdown, warte auf das Ende des Prozesses und starte erst danach SteamCMD. Das reduziert die Wahrscheinlichkeit unvollständiger Saves.
Healthcheck nach dem Update
Prüfe nach dem Neustart mindestens Serverversion, SaveName, erfolgreiche Portbindung und einen echten Login. Erst dann sollte das Wartungsfenster als abgeschlossen gelten. Ein automatischer Dienststatus „running“ ist dafür zu wenig.
Fehlgeschlagene Updates nicht endlos loopen
Automatisierung braucht einen Abbruchpfad. Wenn SteamCMD oder Serverstart mehrfach fehlschlägt, sollte der Job stoppen und einen Hinweis erzeugen, statt in einer Schleife immer wieder Save- und Logzustände zu verändern.