Inhalt dieses Guides
ServerHostSettings.json in V Rising 1.1.x verstehen: Name, Passwort, Game-/QueryPort, EOS/Steam-Listing, MaxUsers, ServerFPS und persistentDataPath.
Server-Arbeitsmodus
Arbeite den Guide kontrolliert ab und ändere immer nur eine Variable. Dein Fortschritt bleibt nur in diesem Browser gespeichert.
Wo hängt dein Server gerade?
Netzwerkdiagnose bringt nichts, solange der Server lokal nicht sauber startet oder lauscht.
Wenn localhost/LAN funktioniert, liegt der nächste Prüfbereich bei Host-Firewall, Router, öffentlicher Adresse und NAT.
Bei Lag, Abstürzen oder Update-Problemen sind Logs, Ressourcen, Mods und ein sauberer Rollbackpfad wichtiger als weitere Portregeln.
ServerHostSettings.json enthält die Betriebs- und Netzwerkwerte eines V-Rising-Dedicated-Servers. Dazu gehören Name, Beschreibung, Ports, Passwort, Listenstatus, Spielerlimit, FPS-Ziele, SaveName und Autosave-Parameter.
Overrides statt Defaultdatei bearbeiten
Stunlock empfiehlt, die Dateien im Installationsordner nicht direkt zu verändern. Lege stattdessen lokale Overrides unter dem persistenten Settings-Pfad ab. So überstehen deine Einstellungen Updates deutlich zuverlässiger.
Name und Beschreibung
Der Servername erscheint in Listen, die Beschreibung in der Detailansicht und beim Verbinden. Nutze sie, um PvE/PvP, Wipe-Rhythmus und besondere Regeln transparent zu machen.
Passwort und Secure
Password ist das Join-Passwort. Secure steuert VAC-Schutz. Ein öffentliches Community-Projekt sollte diese Optionen bewusst setzen statt blind Defaults zu übernehmen.
ListOnEOS und ListOnSteam
V Rising kann auf EOS und Steam registriert werden. Der aktuelle Client sucht standardmäßig über EOS. Ein nicht gelisteter Server kann trotzdem per Direktverbindung erreichbar sein, wenn GamePort und Adresse stimmen.
MaxConnectedUsers und MaxConnectedAdmins
Die offizielle Dokumentation nennt technisch bis zu 128 verbundene Nutzer. Das ist keine Performanceempfehlung. Setze ein realistisches Limit passend zu CPU, RAM und Weltaktivität. Adminslots können separat reserviert werden.
ServerFps und LowerFPSWhenEmpty
Der Server besitzt ein eigenes FPS-Ziel. Zusätzlich kann er bei leerem Server mit niedrigerem Ziel laufen. Diese Option kann Ressourcen sparen, sollte aber nicht als Ersatz für echte Performanceanalyse verwendet werden.
Autosaves gehören zur Hostkonfiguration
AutoSaveCount, AutoSaveInterval und AutoSaveSmartKeep steuern die interne Save-Retention. Externe Backups bleiben trotzdem notwendig.
Umgebungsvariablen und Startparameter haben Vorrang
Die offizielle 1.1.x-Dokumentation erlaubt viele Hostwerte als Environment Variable oder Command-Line-Parameter. Wenn ein Wert in JSON „richtig“ aussieht, aber zur Laufzeit anders ist, prüfe deshalb Startscript und Service-Konfiguration. Ein Override kann die Datei bewusst überstimmen.
SaveName stabil halten
Der SaveName bestimmt, welcher Save-Ordner geladen wird. Ändere ihn nicht wie einen Anzeigenamen. Ein falscher Wert kann dazu führen, dass der Server scheinbar eine neue Welt erzeugt, obwohl der alte Save noch auf der Platte liegt.
Änderungen protokollieren
Bei Community-Servern lohnt eine kurze Änderungsdatei mit Datum, altem und neuem Wert. Besonders Spielerlimit, FPS-Ziel, Save-Intervalle und Listenoptionen beeinflussen Betrieb und Fehlersuche.