Inhalt dieses Guides
V Rising Dedicated Server 1.1.x installieren: SteamCMD App-ID 1829350, Startscript, persistentDataPath, erste Settings und sauberer Testbetrieb.
Server-Arbeitsmodus
Arbeite den Guide kontrolliert ab und ändere immer nur eine Variable. Dein Fortschritt bleibt nur in diesem Browser gespeichert.
Wo hängt dein Server gerade?
Netzwerkdiagnose bringt nichts, solange der Server lokal nicht sauber startet oder lauscht.
Wenn localhost/LAN funktioniert, liegt der nächste Prüfbereich bei Host-Firewall, Router, öffentlicher Adresse und NAT.
Bei Lag, Abstürzen oder Update-Problemen sind Logs, Ressourcen, Mods und ein sauberer Rollbackpfad wichtiger als weitere Portregeln.
Stunlock stellt den V-Rising-Dedicated-Server kostenlos als Steam-Tool bereit. Die aktuelle PC-Dokumentation bezieht sich auf Version 1.1.x und nennt Steam-App-ID 1829350 für den Download über SteamCMD.
1. Serverdateien installieren
Installiere das Tool entweder über Steam oder SteamCMD in ein eigenes Verzeichnis. Für einen produktiven Server sollte das Installationsverzeichnis nicht gleichzeitig dein einziger Speicherort für Saves und Konfiguration sein.
2. Eigenes Startscript verwenden
Die Installation enthält start_server_example.bat. Kopiere die Datei und bearbeite deine Kopie. Das Original kann bei Updates überschrieben werden; ein eigenes Script bleibt nachvollziehbar.
3. persistentDataPath setzen
Stunlock empfiehlt -persistentDataPath generell und verlangt eine Trennung praktisch, wenn mehrere Instanzen auf demselben Host laufen. Unter diesem Pfad entstehen unter anderem Settings und Saves.
4. Namen, Save und Ports setzen
Definiere mindestens Servername, SaveName und GamePort. QueryPort ist relevant, wenn der Server in Listen erscheinen soll. Verwende für mehrere Instanzen jeweils eigene Ports und Datenpfade.
5. Settings nicht im Default-Ordner bearbeiten
Die Dateien unter VRisingServer_Data/StreamingAssets/Settings dienen als Defaults und können bei Updates ersetzt werden. Lege Overrides im persistenten Settings-Pfad ab.
6. Firewall kontrolliert freigeben
Öffne nur die tatsächlich verwendeten Ports. Teste erst lokal, dann aus einem externen Netz. Für Serverlisteneinträge müssen Game- und QueryPort erreichbar sein.
7. Backup vor Produktivstart
Bevor Spieler viel Zeit investieren, sichere Settings und Saves separat. Ein sauberer Wiederherstellungsweg gehört zur Ersteinrichtung und nicht erst zur Reaktion auf einen Fehler.
Mehrere Serverinstanzen sauber trennen
Für Test-, PvE- und PvP-Instanzen auf demselben Windows-Host braucht jede Instanz einen eigenen persistentDataPath, eigene Game-/Query-Ports und eindeutige Save-Namen. Teile keine produktiven Save-Verzeichnisse zwischen parallel laufenden Prozessen.
Dienstkonto und Dateirechte
Wenn der Server als Windows-Dienst oder geplante Aufgabe läuft, verwende ein Konto mit nur den benötigten Rechten. Der Prozess muss Installationsdateien lesen, in seinen Datenpfad schreiben und Logs anlegen können, sollte aber nicht unnötig mit Administratorrechten betrieben werden.
Healthcheck nach Neustart
Ein automatischer Start ist erst dann erfolgreich, wenn die Welt geladen und der GamePort gebunden ist. Prüfe deshalb Logs und einen echten Client-Join, nicht nur den Windows-Prozessstatus.