Inhalt dieses Guides
V Rising Dedicated Server sichern: AutoSaveInterval, AutoSaveCount, AutoSaveSmartKeep, persistentDataPath, externe Backups und Restore vor Patches.
Backups müssen sich zurückspielen lassen
Eine gespeicherte Datei alleine garantiert keine funktionierende Wiederherstellung.
- Konsistent sichern
- Getrennte Kopie vorhalten
- Restore regelmäßig testen
Prüfe die Stationen nacheinander.
Hier werden keine Messwerte erhoben. Du prüfst lokal und dokumentierst die Ergebnisse selbst.
Konsistenz
Live geschriebene Spielstände können bei unkoordiniertem Kopieren beschädigt werden.
Sicheren Save-/Stop- oder Snapshot-Punkt nutzen und einen vollständigen Backup-Satz erzeugen.
Unvollständig? Backupstrategie an Spiel-/Datenbankmechanismus anpassen.
Getrennte Kopie
Ein Backup auf derselben Platte schützt nicht vor deren Defekt oder Ransomware.
Zweite Kopie auf unabhängigem Ziel prüfen und Dateistand/Integrität verifizieren.
Nur lokale Kopie? Zusätzlich extern/offsite und Zugriffstrennung einplanen.
Restore-Probe
Erst ein Test beweist, dass Archiv und Rückspielprozess praktisch funktionieren.
Auf Testumgebung wiederherstellen und Start, Konfiguration und wichtigen Spielstand prüfen.
Restore scheitert? Prozess dokumentieren und Backup nicht als verifiziert markieren.
Fortschritt bleibt auf diesem Gerät und wird nicht übertragen.
Server-Arbeitsmodus
Arbeite den Guide kontrolliert ab und ändere immer nur eine Variable. Dein Fortschritt bleibt nur in diesem Browser gespeichert.
Wo hängt dein Server gerade?
Netzwerkdiagnose bringt nichts, solange der Server lokal nicht sauber startet oder lauscht.
Wenn localhost/LAN funktioniert, liegt der nächste Prüfbereich bei Host-Firewall, Router, öffentlicher Adresse und NAT.
Bei Lag, Abstürzen oder Update-Problemen sind Logs, Ressourcen, Mods und ein sauberer Rollbackpfad wichtiger als weitere Portregeln.
V Rising besitzt ein vergleichsweise flexibles Autosave-System. Das reduziert das Risiko kurzer Fehlbedienungen, ersetzt aber keine echte externe Sicherung. Stunlock empfiehlt ausdrücklich, Save-Dateien regelmäßig und besonders vor Patches zu sichern.
AutoSaveInterval
Dieser Wert legt den Abstand zwischen automatischen Saves in Sekunden fest. Ein sehr kurzes Intervall reduziert potenziellen Fortschrittsverlust, erzeugt aber mehr Schreibvorgänge und mehr Save-Stände.
AutoSaveCount
Damit begrenzt du die Gesamtzahl der aufbewahrten Autosaves. Ein hoher Wert gibt mehr Rollback-Punkte, verbraucht aber entsprechend mehr Speicher.
AutoSaveSmartKeep
Die 1.1.x-Dokumentation erlaubt eine gestaffelte Aufbewahrung: mehrere sehr aktuelle Stände, einige ältere Stundenpunkte und langfristigere Saves. Das ist sinnvoller als 30 Saves aus nur den letzten 30 Minuten.
Externe Sicherung bleibt notwendig
Alle Autosaves auf derselben SSD fallen gemeinsam aus, wenn Host, Dateisystem oder Konto kompromittiert wird. Kopiere deshalb regelmäßig den relevanten Save-Bereich auf ein getrenntes Ziel.
persistentDataPath macht Backups planbarer
Wenn du den Datenpfad explizit setzt, liegen Settings und Saves an einem von dir definierten Ort. Das vereinfacht Skripte, Monitoring und Restore erheblich.
Vor Updates und Wipes manuell sichern
Stunlock empfiehlt Backups vor dem Patchen beziehungsweise vor dem ersten Start nach einem Patch. Für geplante Wipes solltest du den alten Stand ebenfalls archivieren, damit ein versehentlicher Reset nicht endgültig ist.
Restore testen
Dokumentiere, welcher Save-Ordner zu welchem SaveName gehört. Beim Restore Server stoppen, aktuellen Stand archivieren, Backup zurückspielen und erst danach starten. Ein Test auf separatem Datenpfad ist ideal.
Backupziel mit getrennten Zugangsdaten
Ein Offsite-Backup ist wirkungsvoller, wenn ein kompromittiertes Serverkonto die Sicherungen nicht ebenfalls löschen kann. Nutze nach Möglichkeit getrennte Credentials oder ein Ziel, auf dem der Gameserver nur neue Sicherungen schreiben, aber ältere Stände nicht beliebig entfernen kann.
Backupgröße überwachen
SmartKeep und hohe SaveCounts können über Wochen mehr Speicher belegen als erwartet. Überwache freien Speicherplatz und Backupwachstum. Ein Server, der wegen voller Platte keine Saves mehr schreiben kann, ist trotz vieler theoretischer Sicherungen schlecht geschützt.
Settings zusammen mit Saves archivieren
Für reproduzierbare Restores sichere neben dem Save-Ordner auch die aktiven Host- und GameSettings. So weißt du später, mit welchem Passwort-, Preset- und Portzustand die Welt betrieben wurde.



