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OBS-Aufnahmen mit CQP, CRF oder CBR: Wann konstante Qualität sinnvoll ist, wie Presets wirken und warum Dateigrößen schwanken.
Aufnahme-Arbeitsmodus
Prüfe bei lokalen OBS-Aufnahmen Datei, Ton und Encoder unabhängig von Upload und Streamingplattform.
Was funktioniert in deiner Aufnahme noch nicht?
Ein sichtbarer Pegel reicht nicht; der korrekte Aufnahmetrack muss aktiviert sein.
Prüfe OBS-Statistik, lokale Datei und Ausgabelast, nicht zuerst den Internetzugang.
MKV/MP4, Audiospuren und enthaltene Codecs sind unterschiedliche Kompatibilitätsfragen.
Für lokale OBS-Aufnahmen ist eine qualitätsorientierte Regelung wie CQP oder CRF häufig sinnvoller als eine starre CBR-Bitrate. Schwierige Spielszenen erhalten so bei Bedarf mehr Daten; ruhige Standbilder weniger. Welche Option angeboten wird, hängt vom Encoder ab – CQP ist nicht einfach nur ein anderer Name für CRF.
Rate Control beschreibt eine andere Frage als Auflösung
1080p60 legt fest, wie viele Pixel und Bilder pro Sekunde verarbeitet werden. CQP, CRF und CBR bestimmen dagegen, wie der Encoder seine Bits einsetzt. CBR versucht eine gleichmäßige Datenrate einzuhalten – wichtig bei vielen Streamingplattformen. CQP/CRF orientieren sich stärker an einem Qualitätsziel, sodass die fertige Datei abhängig vom Material unterschiedlich groß werden kann.
Ein schneller Shooter mit Vegetation, Effekten und Kameraschwenks ist bei denselben Einstellungen schwieriger zu komprimieren als ein statischer Desktop. Eine feste Dateigröße lässt sich aus CQP/CRF deshalb nicht zuverlässig versprechen.
Welchen Regler du im OBS-Menü findest
Im erweiterten Ausgabemodus zeigen verschiedene Encoder verschiedene Qualitätsregler. Die OBS-Anleitung nennt für x264 typischerweise CRF und für viele Hardwareencoder CQP beziehungsweise verwandte qualitätsorientierte Modi. Niedrigere Qualitätszahlen liefern in diesen Modi oft höhere Qualität bei größeren Dateien; das bedeutet nicht, dass alle Encoder identische Zahlen oder Ergebnisse haben.
Starte mit dem einfachen Modus, wenn du keine reproduzierbare Anforderung für den erweiterten Modus hast. Wer gezielt experimentiert, notiert Encoder, Preset, Auflösung, FPS und eine feste Spielsituation, um Änderungen vergleichen zu können.
Messbare Einstellung statt magischer Bestwerte
- Eine typische Spielszene für 60 Sekunden aufnehmen.
- Dateigröße, feine Texturen, Bewegung und Audio prüfen.
- Nur den Qualitätsregler in kleinen Schritten verändern.
- GPU-/CPU-Last und OBS-Statistik gegenprüfen.
- Mit dem kleinsten sinnvoll vertretbaren Qualitätsaufwand weitermachen.
Ein Preset namens „Lossless“ ist für normale Creator-Aufnahmen meistens unnötig: OBS weist selbst auf enorme Dateigrößen und Ressourcenbedarf hin. Auch „maximale Qualität“ ist kein Selbstzweck, wenn dadurch die Session ruckelt.
Aufnahme und Stream nicht verwechseln
Für einen Livestream muss die Plattform Daten in Echtzeit annehmen können. Deshalb gelten dort andere Bitraten- und Encodervorgaben. Ein Encoder, der gleichzeitig live und lokal arbeitet, kann mit „Same as stream“ dieselben Einstellungen teilen oder durch getrennte Ausgaben zusätzlich beansprucht werden.
Die Details zu diesem Lastbudget stehen unter Stream und Aufnahme parallel. Wenn das Video schon stockt, zuerst Ruckler diagnostizieren, bevor du die CQP-Zahl weiter reduzierst.