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Gameserver

Romestead Server Backup und Update: saved_worlds sicher schützen

Romestead-Backups anlegen: saved_worlds, config.json, Konsolen-Save, SteamCMD-Update und Restore-Probe.

Illustratives Motiv zu Gameserver
ILLUSTRATION / Gameserver
Inhalt dieses Guides
Kurz erklärt

Romestead-Backups anlegen: saved_worlds, config.json, Konsolen-Save, SteamCMD-Update und Restore-Probe.

Visual Lab / Gameserver

Backups müssen sich zurückspielen lassen

Eine gespeicherte Datei alleine garantiert keine funktionierende Wiederherstellung.

Backups müssen sich zurückspielen lassen: schematische Diagnoseübersicht mit beschrifteten Prüfstationen
Schematisches Erklärbild, keine gemessenen Daten. Vollbild öffnen ↗
Diese 3 Dinge zuerst prüfen
  1. Konsistent sichern
  2. Getrennte Kopie vorhalten
  3. Restore regelmäßig testen
DOKUMENTARISCHE REFERENZOriginalfoto: Server-Rack

Reale Servertechnik als Größen- und Hardware-Referenz; kein fotografierter HeavyGaming-Testserver.

Das Bild stammt von Wikimedia Commons. Erst ein Klick lädt es direkt vom externen Server; dabei kann deine IP-Adresse übertragen werden.

Quelle: Wikimedia Commons · Tony Webster · CC BY 2.0 · Lizenztext. Keine HeavyGaming-Testaufnahme.

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Kurz erklärt: Ein sinnvolles Romestead-Backup enthält mindestens die Weltstände und die Konfiguration. Laut Community-Wiki liegen Weltdateien in saved_worlds/; außerdem werden Konsolenbefehle zum Speichern und geordneten Stoppen beschrieben. Vor jedem SteamCMD-Update solltest du einen wiederherstellbaren Stand anlegen.

Warum ein kopierter Serverordner nicht immer reicht

Ein laufender Prozess kann Weltdateien genau in dem Moment verändern, in dem du sie kopierst. Ein solcher Snapshot ist nicht automatisch konsistent. Nutze deshalb den vorgesehenen Speicherbefehl und – für kritische Änderungen – eine saubere Beendigung, bevor du eine unabhängige Kopie erzeugst. Dokumentiere Zeit, Version und Speicherort der Sicherung.

Die Community-Anleitung führt unter anderem save, quicksave und stop auf; quickstop soll dagegen ohne Speichern beenden. Verwechsle diese Befehle nicht. Die tatsächliche Semantik kann sich mit Versionen verändern, deshalb vor Einsatz am aktiven Server die aktuelle Dokumentation beachten.

Kontrollierter Backup- und Updateablauf

  1. Verbundene Spieler über die bevorstehende Unterbrechung informieren.
  2. Welt dokumentiert speichern und danach den Prozess regulär beenden.
  3. saved_worlds/ und config.json in ein getrenntes Backupziel kopieren.
  4. Das Archiv auf Vollständigkeit prüfen und Wiederherstellungspfad notieren.
  5. Das Server-Tool mit SteamCMD auf die gewünschte Version aktualisieren; dabei niemals unbedacht eigene Weltordner entfernen.
  6. Server starten, Konsolenmeldungen prüfen und mit einem Client die Spielwelt betreten.
  7. Falls etwas fehlschlägt, alte Version und Backup wiederherstellen, statt mit beschädigtem Live-Save weiterzuarbeiten.

Die aktuellen Installationsschritte stehen im Romestead-Setup. Die Community beschreibt rollierende interne Sicherungen; diese ersetzen jedoch keine getrennte eigene Backupstrategie gegen Bedienfehler, Hostausfall oder kompromittierte Zugänge.

Was ein Restore-Test wirklich nachweisen muss

Entpacke eine Sicherung möglichst in eine isolierte Testumgebung, nicht über laufende Produktivdateien. Prüfe, ob die Welt erkannt wird, Spielstände plausibel vorhanden sind, das Passwort akzeptiert wird und ein Client verbinden kann. Halte auch fest, wie lange dieser Wiederanlauf dauert. Die allgemeine Anleitung Restore-Test behandelt dafür ein wiederholbares Prüfprotokoll.

Updatefallstricke im Early Access

Ein neuer Build kann Konfigurationsschlüssel, Weltmechanik oder Kompatibilität verändern. Lies vor Updates die aktuellen Hinweise und halte einen getesteten Rückweg bereit. Ein Datenverlust ist nicht durch mehrfaches Starten des neuen Servers zu beheben. Wenn eine Welt nach einem Update nicht lädt, sichere den fehlerhaften Zustand zusätzlich, bevor du alte Daten rückspielst: Er kann später für Ursachenanalyse nützlich sein.

Backup-Sicherheit

Bewahre Zugangsdateien nicht offen auf demselben öffentlich erreichbaren Datenträger wie den Server auf. Mindestens eine getrennte Kopie und regelmäßige Wiederherstellungsproben sind sinnvoll. Wer den Server auf einem VPS betreibt, sollte Provider-Snapshots nicht mit einem vollständigen, unabhängig getesteten Welt-Backup verwechseln.

Quellen und Dokumentation

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