Inhalt dieses Guides
txAdmin für FiveM sicher betreiben: Port 40120, txData, Profile, getrennte Adminrechte, Logs, Scheduler und abgesicherter Remotezugriff.
Server-Arbeitsmodus
Arbeite den Guide kontrolliert ab und ändere immer nur eine Variable. Dein Fortschritt bleibt nur in diesem Browser gespeichert.
Wo hängt dein Server gerade?
Netzwerkdiagnose bringt nichts, solange der Server lokal nicht sauber startet oder lauscht.
Wenn localhost/LAN funktioniert, liegt der nächste Prüfbereich bei Host-Firewall, Router, öffentlicher Adresse und NAT.
Bei Lag, Abstürzen oder Update-Problemen sind Logs, Ressourcen, Mods und ein sauberer Rollbackpfad wichtiger als weitere Portregeln.
txAdmin ist für viele FiveM-Server die zentrale Betriebsoberfläche. Damit lassen sich Server starten, stoppen, Ressourcen verwalten, Logs lesen, Spieler moderieren, server.cfg bearbeiten und geplante Aktionen ausführen. Genau deshalb sollte txAdmin wie eine privilegierte Verwaltungsoberfläche behandelt werden.
Port und Bind-Adresse verstehen
Die aktuelle Cfx-Dokumentation nennt TCP 40120 als Standardport und 0.0.0.0 als Standardinterface. Auf einem öffentlich erreichbaren Server bedeutet eine Firewallfreigabe für „alle“ daher potenziell weltweite Erreichbarkeit. Besser ist eine Zulassung nur für Admin-IP-Adressen, ein VPN oder eine abgesicherte Proxy-Lösung.
txData sichern
txAdmin speichert Profile und Administrationsdaten unter txData. Sichere dieses Verzeichnis zusammen mit deinen Serverdaten, aber behandle es als sensibles Backup. Backups gehören nicht in öffentlich erreichbare Webverzeichnisse oder unverschlüsselte File-Sharing-Links.
Rechte nach Aufgabe verteilen
txAdmin bietet fein abgestufte Berechtigungen: beispielsweise nur Logs ansehen, Spieler kicken, Ressourcen starten oder server.cfg bearbeiten. Vergib nicht jedem Helfer all_permissions. Ein Moderator braucht in der Regel keine Möglichkeit, Konsolenbefehle auszuführen oder Adminaccounts zu verändern.
Scheduler für Wartung nutzen
Geplante Restarts können einen reproduzierbaren Betrieb erleichtern. Kombiniere sie mit Vorwarnung, Backup und Healthcheck. Ein automatischer Restart ist kein Ersatz für die Analyse eines Speicherlecks oder fehlerhaften Scripts.
Logs als Auditspur behandeln
Server- und txAdmin-Logs helfen nicht nur bei Fehlern, sondern auch dabei nachzuvollziehen, wer wann administrative Aktionen ausgeführt hat. Definiere eine angemessene Aufbewahrungsdauer und schütze Logs vor unnötigem öffentlichem Zugriff.
Mehrere Profile sauber trennen
Mit serverProfile und separaten Ports lassen sich beispielsweise Produktion und Testinstanz auseinanderhalten. Das reduziert das Risiko, eine neue Resource direkt auf dem Live-Server zu testen.
Netzwerkdetails findest du unter FiveM Ports, allgemeine Administrationshärtung unter Management-Ports absichern.
Notfallzugang getrennt planen
Wenn txAdmin selbst nicht mehr erreichbar ist, brauchst du einen zweiten administrativen Weg auf den Host, beispielsweise SSH, RDP oder eine Provider-Konsole. Dieser Zugang sollte nicht von derselben Reverse-Proxy- oder Firewallkonfiguration abhängen. Sonst kann eine einzige Fehlkonfiguration sowohl Gameserver als auch Adminpanel aussperren.
Prüfe außerdem regelmäßig, welche Adminaccounts noch benötigt werden. Entferne ehemalige Teammitglieder zeitnah und verwende persönliche Konten statt gemeinsam genutzter Zugangsdaten, damit Aktionen in Logs zuordenbar bleiben.