Inhalt dieses Guides
Enshrouded Server mieten oder selbst hosten? CPU, 16 GB Host-RAM, Windows-Betrieb, Upload, Backups, Portfreigabe und laufende Kosten vergleichen.
Server-Arbeitsmodus
Arbeite den Guide kontrolliert ab und ändere immer nur eine Variable. Dein Fortschritt bleibt nur in diesem Browser gespeichert.
Wo hängt dein Server gerade?
Netzwerkdiagnose bringt nichts, solange der Server lokal nicht sauber startet oder lauscht.
Wenn localhost/LAN funktioniert, liegt der nächste Prüfbereich bei Host-Firewall, Router, öffentlicher Adresse und NAT.
Bei Lag, Abstürzen oder Update-Problemen sind Logs, Ressourcen, Mods und ein sauberer Rollbackpfad wichtiger als weitere Portregeln.
Ob Enshrouded zuhause oder bei einem Hoster laufen sollte, hängt nicht nur vom Monatspreis ab. Der offizielle Dedicated Server ist aktuell auf Windows ausgerichtet, benötigt einen stabilen Netzwerkpfad und sollte mit Backups sowie kontrollierten Updates betrieben werden.
Selbsthosting: volle Kontrolle
Wenn bereits ein geeigneter Windows-Rechner mit SSD und genügend RAM vorhanden ist, entstehen keine zusätzlichen Mietkosten. Du kannst direkt auf Savegames und JSON-Konfiguration zugreifen und Rollen frei anpassen.
Die versteckten Kosten
Zum Selbsthosting gehören Strom, Hardwareverschleiß, laufender Windows-Betrieb, Routerkonfiguration, Backup-Speicher und deine Zeit. Nutze den Gameserver-Stromkostenrechner, um zumindest den Energieanteil mit deinem eigenen Tarif zu berechnen.
Netzwerk als Entscheidungskriterium
Keen Games empfiehlt pro Spieler rund 2 Mbit/s Upload. Zusätzlich muss der konfigurierte Port erreichbar sein. Bei CGNAT oder instabiler Upload-Leitung kann ein Rechenzentrum deutlich zuverlässiger sein.
Managed Gameserver
Ein spezialisierter Anbieter übernimmt typischerweise Installation, öffentliche Erreichbarkeit und Teile der Updateverwaltung. Prüfe vor Abschluss, ob du Zugriff auf enshrouded_server.json, Save-Verzeichnis und Backups bekommst.
VPS
Ein klassischer VPS bietet mehr Kontrolle als Managed Hosting, kann aber wegen der Windows-Anforderung und Lizenz-/Ressourcenfrage weniger attraktiv sein. Prüfe außerdem CPU-Qualität und garantierten RAM statt nur vCPU-Zahlen.
Wann selbst hosten?
- geeignete Hardware ist ohnehin vorhanden
- du administrierst Windows und Netzwerk gern selbst
- öffentliche Erreichbarkeit ist möglich
- Backups werden automatisiert
Wann mieten?
- du willst möglichst wenig Betriebsaufwand
- kein 24/7-Rechner vorhanden
- Upload oder CGNAT sind problematisch
- die Gruppe möchte einfache Verwaltung
Vertragsdetails vor dem Hosterwechsel prüfen
Wichtig ist nicht nur der Monatspreis. Prüfe, ob Savegames exportierbar sind, wie lange Backups aufbewahrt werden, ob du die vollständige JSON-Konfiguration bearbeiten kannst und wie schnell ein Serverstandort gewechselt werden kann. Ohne Exportmöglichkeit entsteht unnötige Anbieterbindung.
Gesamtkosten statt Monatsrate
Vergleiche beim Selbsthosting auch Strom und Backup-Speicher. Beim Managed Hosting gehören dagegen mögliche Setup-Gebühren, Mindestlaufzeit und Aufpreise für zusätzliche Slots oder Ressourcen in die Rechnung.