Schnellfinder

Was suchst du?

⌘/Ctrl + K öffnet den Finder · Esc schließt ihn
Gameserver

Gameserver Stromkosten Rechner: 24/7-Server realistisch kalkulieren

Stromkosten eines eigenen Gameservers berechnen: Leistungsaufnahme, Stunden pro Tag und eigener Strompreis ergeben Monats- und Jahreskosten für Selbsthosting.

Inhalt dieses Guides
Kurz erklärt

Stromkosten eines eigenen Gameservers berechnen: Leistungsaufnahme, Stunden pro Tag und eigener Strompreis ergeben Monats- und Jahreskosten für Selbsthosting.

Interaktiv

Server-Arbeitsmodus

Arbeite den Guide kontrolliert ab und ändere immer nur eine Variable. Dein Fortschritt bleibt nur in diesem Browser gespeichert.

0/5erledigt
Bei aktiviertem JavaScript werden Fortschritt und Auswahl nur lokal in diesem Browser gespeichert.

Ein alter PC wirkt als Gameserver zunächst kostenlos, weil die Hardware bereits vorhanden ist. Für einen 24/7-Dauerläufer können die laufenden Stromkosten aber wichtiger werden als der Anschaffungspreis. Dieser Rechner verwendet deshalb deinen eigenen Strompreis und die gemessene oder realistisch geschätzte Leistungsaufnahme.

Gameserver-Stromkosten berechnen

Berechnung wird geladen …

Die Formel

Elektrische Energie ergibt sich vereinfacht aus Leistung mal Zeit. Aus Watt werden Kilowatt, anschließend wird mit den Betriebsstunden und deinem Preis pro Kilowattstunde multipliziert. Der Rechner zeigt Tages-, Monats- und Jahreswerte.

Idle-Verbrauch statt Netzteil-Aufdruck

Ein 500-Watt-Netzteil bedeutet nicht, dass der Server ständig 500 Watt verbraucht. Relevant ist die reale Leistungsaufnahme an der Steckdose. Für einen kleinen Homeserver kann der Idle-Verbrauch deutlich niedriger sein, unter CPU-Last aber steigen. Am besten misst du mit einem geeigneten Energiekostenmessgerät über mehrere Tage.

24/7 oder nur bei Bedarf?

Wenn eure Gruppe nur abends oder am Wochenende spielt, kann ein zeitgesteuerter Server die Kosten deutlich reduzieren. Dafür braucht es einen sauberen Start-/Stop-Workflow und gegebenenfalls Wake-on-LAN oder einen anderen Remote-Startmechanismus.

Strom ist nicht die einzige Kostenstelle

Selbsthosting umfasst außerdem Hardwareverschleiß, SSDs, Backup-Speicher, Internetanschluss und deine Administrationszeit. Ein gemieteter Gameserver bündelt diese Punkte in einen Monatspreis. Deshalb sollte der Rechner als Teil einer Gesamtentscheidung verstanden werden, nicht als vollständiger TCO-Vergleich.

Beispiel zur Einordnung

Ein System mit 45 Watt Durchschnittsverbrauch benötigt bei 24 Stunden Laufzeit rund 1,08 kWh pro Tag. Deinen tatsächlichen Geldbetrag solltest du immer mit deinem eigenen Tarif berechnen, weil Strompreise regional und vertraglich stark variieren.

Leistung unter realer Last messen

Miss nicht nur im Leerlauf direkt nach dem Boot. Ein Gameserver kann während Backups, Weltgenerierung, Updates oder bei mehreren Spielern deutlich mehr Leistung aufnehmen. Für eine realistische Kalkulation ist ein Durchschnitt über typische Spieltage besser als ein einzelner Momentwert.

Wann Mieten wirtschaftlich interessant wird

Wenn Strom, Hardware und Wartung nahe am Mietpreis eines passenden Servers liegen, kann Managed Hosting wirtschaftlich sinnvoll sein – insbesondere wenn du den Heimserver nur für dieses eine Spiel betreibst. Wenn ein Homeserver dagegen ohnehin für NAS, Home Assistant oder andere Dienste rund um die Uhr läuft, müssen nur die zusätzlichen Kosten betrachtet werden.

Nächster Schritt

Passend dazu