Inhalt dieses Guides
Enshrouded Dedicated Server unter Windows installieren, Konfigurationsdatei erzeugen, Firewall prüfen und den ersten Verbindungsweg sauber testen.
Server-Arbeitsmodus
Arbeite den Guide kontrolliert ab und ändere immer nur eine Variable. Dein Fortschritt bleibt nur in diesem Browser gespeichert.
Wo hängt dein Server gerade?
Netzwerkdiagnose bringt nichts, solange der Server lokal nicht sauber startet oder lauscht.
Wenn localhost/LAN funktioniert, liegt der nächste Prüfbereich bei Host-Firewall, Router, öffentlicher Adresse und NAT.
Bei Lag, Abstürzen oder Update-Problemen sind Logs, Ressourcen, Mods und ein sauberer Rollbackpfad wichtiger als weitere Portregeln.
Der offizielle Enshrouded-Dedicated-Server wird über den Bereich Tools in Steam installiert. Nach dem ersten manuellen Start der Server-EXE erzeugt der Prozess die Datei enshrouded_server.json. Diese Datei ist anschließend der zentrale Einstiegspunkt für Servername, Netzwerk, Slots und Rollen.
1. Server-Tool in Steam installieren
Aktiviere in der Steam-Bibliothek die Anzeige von Tools und installiere den Enshrouded Dedicated Server. Die offizielle Anleitung empfiehlt, die EXE aus dem Installationsverzeichnis zu starten und nicht einfach den Steam-Launch-Button als Betriebsweg zu verwenden.
2. Einmal starten und wieder beenden
Der erste Start erzeugt die JSON-Konfiguration. Prüfe anschließend, ob enshrouded_server.json, Logverzeichnis und Save-Verzeichnis vorhanden sind. Erst danach sollte die Konfiguration angepasst werden.
3. Name, Port und Slots setzen
Der Standardwert für queryPort ist 15637. slotCount darf laut offizieller Dokumentation zwischen 1 und 16 liegen. Ändere nur Werte, deren Wirkung du nachvollziehen kannst, und bewahre vor größeren Änderungen eine Kopie der JSON-Datei auf.
4. Rollen und Passwörter konfigurieren
Aktuelle Serverversionen unterstützen userGroups mit getrennten Passwörtern und Rechten. Damit lässt sich beispielsweise ein Admin-Passwort von einem Gastzugang trennen. Details: Enshrouded Rollen und Passwörter.
5. Firewall prüfen
Öffne nicht pauschal große Portbereiche. Erlaube den tatsächlich konfigurierten Serverport und prüfe danach lokal, im LAN und extern getrennt. Beim Heimhosting gehört auch der Router in die Kette.
6. Ersten Verbindungsversuch kontrollieren
Wenn der Server nicht in der Liste erscheint, prüfe Filter für Dedicated Server und teste notfalls die Favoriten-/IP-Funktion. Gleichzeitig sollte im Log sichtbar sein, ob der Server erfolgreich in den Online-Zustand gewechselt ist.
7. Vor Spielstart Backup festlegen
Bevor mehrere Spieler bauen, sollte klar sein, wo saveDirectory liegt und wie externe Kopien erstellt werden. Das reduziert das Risiko, erst nach einem Fehler nach Sicherungen zu suchen.
Produktiver Betrieb nach dem ersten Start
Nach dem erfolgreichen Verbindungstest sollte der Server nicht einfach dauerhaft in einem interaktiven Desktop-Fenster laufen. Lege einen klaren Start-/Stop-Prozess fest, sichere Konfiguration und Save-Verzeichnis getrennt und dokumentiere, welche Windows-Firewallregel zum Server gehört. So bleibt die Installation auch Monate später nachvollziehbar.
Änderungen einzeln testen
Ändere Port, Rollen, Gameplay-Preset und Chat nicht gleichzeitig. Wenn der Server danach nicht mehr startet, weißt du sonst nicht, welche Änderung die Ursache war. Eine kleine Änderung pro Neustart macht Logs und Rollback wesentlich aussagekräftiger.