Inhalt dieses Guides
Enshrouded Dedicated Server sichern: saveDirectory, zehn rollierende Weltkopien, Index-Datei, Restore und zusätzliche externe Backups richtig planen.
Backups müssen sich zurückspielen lassen
Eine gespeicherte Datei alleine garantiert keine funktionierende Wiederherstellung.
- Konsistent sichern
- Getrennte Kopie vorhalten
- Restore regelmäßig testen
Prüfe die Stationen nacheinander.
Hier werden keine Messwerte erhoben. Du prüfst lokal und dokumentierst die Ergebnisse selbst.
Konsistenz
Live geschriebene Spielstände können bei unkoordiniertem Kopieren beschädigt werden.
Sicheren Save-/Stop- oder Snapshot-Punkt nutzen und einen vollständigen Backup-Satz erzeugen.
Unvollständig? Backupstrategie an Spiel-/Datenbankmechanismus anpassen.
Getrennte Kopie
Ein Backup auf derselben Platte schützt nicht vor deren Defekt oder Ransomware.
Zweite Kopie auf unabhängigem Ziel prüfen und Dateistand/Integrität verifizieren.
Nur lokale Kopie? Zusätzlich extern/offsite und Zugriffstrennung einplanen.
Restore-Probe
Erst ein Test beweist, dass Archiv und Rückspielprozess praktisch funktionieren.
Auf Testumgebung wiederherstellen und Start, Konfiguration und wichtigen Spielstand prüfen.
Restore scheitert? Prozess dokumentieren und Backup nicht als verifiziert markieren.
Fortschritt bleibt auf diesem Gerät und wird nicht übertragen.
Server-Arbeitsmodus
Arbeite den Guide kontrolliert ab und ändere immer nur eine Variable. Dein Fortschritt bleibt nur in diesem Browser gespeichert.
Wo hängt dein Server gerade?
Netzwerkdiagnose bringt nichts, solange der Server lokal nicht sauber startet oder lauscht.
Wenn localhost/LAN funktioniert, liegt der nächste Prüfbereich bei Host-Firewall, Router, öffentlicher Adresse und NAT.
Bei Lag, Abstürzen oder Update-Problemen sind Logs, Ressourcen, Mods und ein sauberer Rollbackpfad wichtiger als weitere Portregeln.
Enshrouded besitzt bereits ein nützliches internes Sicherungssystem: Für jede Welt werden mehrere rollierende Kopien geführt. Laut offizieller Save-Dokumentation existieren zehn nummerierte Kopien; eine neue wird ungefähr alle zehn Minuten beziehungsweise beim regulären Beenden erzeugt und ersetzt die älteste.
Wo liegen Dedicated-Server-Saves?
Der Pfad wird über saveDirectory festgelegt und steht standardmäßig auf ./savegame. Bei Hosting-Anbietern kann das Verzeichnis im Dateimanager anders dargestellt werden, die logische Zuordnung bleibt aber gleich.
Rolling Saves verstehen
Jede Welt hat mehrere nummerierte Versionen. Das schützt gut vor einem kürzlich entstandenen Problem, etwa einem fehlerhaften Bauzustand oder einem Crash. Es schützt nicht vor vollständigem Datenträgerverlust oder versehentlichem Löschen des ganzen Save-Verzeichnisses.
Rollback über die Index-Datei
Zu jeder Welt gehört eine Index-Datei, die auf die aktuell aktive Nummer verweist. Für einen Rollback kann dieser Verweis auf eine ältere Kopie geändert werden. Vor jeder manuellen Änderung sollte das komplette Save-Verzeichnis extern kopiert werden.
Externe Sicherung zusätzlich nutzen
Eine robuste Strategie kombiniert rollierende Saves mit separaten Backups auf einem anderen Datenträger oder Backup-Ziel. Für private Server reicht häufig eine tägliche Sicherung plus längere wöchentliche Aufbewahrung.
Server vor konsistentem Backup stoppen?
Wenn dein Backup-Tool keine konsistente Kopie geöffneter Dateien garantiert, ist ein geplanter Wartungszeitpunkt mit sauberem Serverstopp die sicherere Variante. Alternativ kann zunächst die aktuelle Save-Kopie abgeschlossen und danach das Verzeichnis kopiert werden.
Restore testen
Ein Backup ist erst dann vertrauenswürdig, wenn ein Restore-Verfahren bekannt ist. Dokumentiere, welche Dateien zurückkopiert werden müssen und wie du erkennst, welche Weltversion aktiv ist.
Vor Updates sichern
Vor größeren Spielupdates, Konfigurationsänderungen oder Rollenumbauten empfiehlt sich immer eine separate Sicherung. Dadurch lässt sich ein Problem leichter auf einen bekannten Zustand zurückführen.
3-2-1 als Orientierung
Für besonders wertvolle Langzeitwelten kann die klassische 3-2-1-Idee als Orientierung dienen: mehrere Kopien, auf unterschiedlichen Speichermedien beziehungsweise Systemen und mindestens eine davon außerhalb des eigentlichen Servers. Für einen kleinen privaten Server muss das nicht komplex sein; schon ein zusätzliches NAS- oder Cloud-Ziel verbessert die Ausfallsicherheit deutlich.



