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Capture vs. Passthrough: Weshalb 4K120 am Monitor nicht automatisch 4K120 in OBS bedeutet.
Passthrough ist nicht Capture
Vergleiche Ein- und Ausgangsmodus getrennt, bevor du an Encoder oder USB-Port schraubst.
- HDMI-Eingang prüfen
- Display-Passthrough prüfen
- Host-Capture-Modus prüfen
DOKUMENTARISCHE REFERENZOriginalfoto: Audio- und Video-Capture-Hardware
Reale Aufnahme eines RØDE Streamer X als Anschauungsbeispiel, keine eigene Produktbewertung.
Das Bild stammt von Wikimedia Commons. Erst ein Klick lädt es direkt vom externen Server; dabei kann deine IP-Adresse übertragen werden.
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Quelle: Wikimedia Commons · TaurusEmerald · CC BY-SA 4.0 · Lizenztext. Keine HeavyGaming-Testaufnahme.
Video-Workflow-Checkliste
Arbeite vom Originalclip über die Timeline bis zum fertigen Export und ändere nur eine Ursache pro Test.
Wo tritt dein Video-Problem auf?
Konstanter Offset und wachsende Drift erfordern unterschiedliche Reparaturen.
Prüfe Farbraum und Tonemapping vor kosmetischen Filtern.
Codec, Container und Editor-Kompatibilität separat verifizieren.
Kurz erklärt: Passthrough ist das an Monitor oder Fernseher weitergereichte HDMI-Signal. Capture beschreibt die Daten, die im PC ankommen und aufgenommen werden können. Beide haben oft unterschiedliche Grenzen bei Auflösung, Bildrate, HDR und VRR.
Das technische Fehlerbild oder die Entscheidung
Eine Karte kann beispielsweise ein sehr schnelles Monitorsignal weiterreichen und zugleich nur einen kleineren Aufnahmemodus anbieten. Ein Datenblatt mit großem „4K“-Aufdruck beantwortet nicht, welche Strecke gemeint ist. Prüfe deshalb die Tabellenzeilen für HDMI-Eingang, HDMI-Ausgang und Host-Capture getrennt.
| Stufe | Eigene Prüffrage |
|---|---|
| HDMI IN | Akzeptiert die Karte den Quellmodus? |
| HDMI OUT | Erhält der Bildschirm seine gewünschten Hz/HDR/VRR? |
| Capture/USB/PCIe | Welche Auflösung und FPS kommen in OBS an? |
| OBS-Aufnahme | In welchem Codec/Format wird schließlich gespeichert? |
Konkreter Prüf- und Arbeitsablauf
- Quellauflösung und Refresh-Rate der Konsole bzw. des Gaming-PCs notieren.
- Capture- und Passthrough-Tabelle des konkreten Geräts getrennt lesen.
- Kombinationen für HDR und VRR ausdrücklich modellbezogen prüfen.
- Capture Card mit HDMI IN an die Quelle und optional HDMI OUT an den Spielbildschirm anschließen.
- Im OBS-Videoaufnahmegerät einen unterstützten Erfassungsmodus auswählen.
- Bildschirm-Modus und aufgezeichnete Datei separat kontrollieren.
Grenzen, Gegenchecks und häufige Fehler
Ein flüssiges Passthrough-Display beweist noch keine ruckelfreie Capture-Datei. Umgekehrt kann OBS korrekt aufnehmen, während der Monitor wegen eines begrenzten Passthrough-Modus auf weniger Hz läuft. Hinzu kommt die Verzögerung der OBS-Vorschau: Für schnelle Spiele sollte man möglichst den direkten Monitorweg nutzen und nicht über den Preview-Frame reagieren.
Wenn HDR erfasst werden soll, sind Farbtiefe, Transferfunktion und Geräteunterstützung zusätzliche Anforderungen. Diese entstehen unabhängig vom Aufdruck „HDMI 2.1“. Statt universeller Latenz- und Qualitätswerte gehört eine Prüfung der vollständigen Hardwarekette zur Auswahl.
Passender nächster Schritt
Die Capture-Card-Latenz erklärt die Preview-Verzögerung. HDR/VRR und 1080p60 oder 4K60 führen die Signalwahl fort.
EDID und Verbindungsprobleme
Der HDMI-Handshake teilt der Quelle mit, welche Modi die angeschlossene Geraetekette anbietet. Beim Umschalten eines Fernsehers oder bei einer neuen Capture-Card-Firmware kann sich die angebotene Modusliste aendern. Bei einem unerwarteten Sprung auf geringere Aufloesung ist daher die ausgehandelte Display-Konfiguration zu pruefen. Eine hoehere Encoderbitrate kann weder den HDMI-Handshake noch eine vom Quellgeraet nicht angebotene Bildwiederholrate korrigieren.