Inhalt dieses Guides
Valheim-Server über Startparameter konfigurieren: Name, Port, Welt, Passwort, Sichtbarkeit, Speicherpfad, Save-Intervall, Backups und World Modifier.
Server-Arbeitsmodus
Arbeite den Guide kontrolliert ab und ändere immer nur eine Variable. Dein Fortschritt bleibt nur in diesem Browser gespeichert.
Wo hängt dein Server gerade?
Netzwerkdiagnose bringt nichts, solange der Server lokal nicht sauber startet oder lauscht.
Wenn localhost/LAN funktioniert, liegt der nächste Prüfbereich bei Host-Firewall, Router, öffentlicher Adresse und NAT.
Bei Lag, Abstürzen oder Update-Problemen sind Logs, Ressourcen, Mods und ein sauberer Rollbackpfad wichtiger als weitere Portregeln.
Valheim nutzt für viele wichtige Servereinstellungen Startparameter. Das ist übersichtlich, solange du deine Startdatei sauber dokumentierst. Problematisch wird es, wenn Parameter ohne Kommentar wachsen oder die Originaldatei nach einem Update überschrieben wird.
Basisparameter
| Parameter | Zweck |
|---|---|
-name | Name in der Serverliste |
-port | Basisport des Servers |
-world | Name der Welt |
-password | Zugangspasswort |
-public | Sichtbarkeit in der Serverliste |
-savedir | abweichender Speicherpfad |
Sichtbar oder privat?
-public 1 macht den Server im Browser sichtbar. Mit -public 0 bleibt er aus der öffentlichen Liste heraus und wird gezielt verbunden. Für private Gruppen kann das sinnvoll sein, ersetzt aber kein Passwort und keine saubere Rechteverwaltung.
Speicherort bewusst wählen
Mit -savedir kannst du Weltstände und Verwaltungsdateien an einem definierten Ort ablegen. Das erleichtert Backups, Migrationen und den Betrieb in Containern oder auf Servern mit getrennten Datenpartitionen.
Save- und Backup-Parameter
Valheim stellt Parameter wie -saveinterval, -backups, -backupshort und -backuplong bereit. Damit lässt sich steuern, wie oft gespeichert wird und wie viele automatische Sicherungsstände behalten werden. Mehr Details: Valheim Backup.
Crossplay
Mit -crossplay wechselt der Server auf das Crossplay-Backend. Das beeinflusst nicht nur Plattformkompatibilität, sondern auch den Netzwerkpfad. Deshalb sollte diese Option nicht als reine „Komfortfunktion“ behandelt werden.
World Modifier
Die offizielle Serveranleitung dokumentiert -preset, -modifier und -setkey. Damit lassen sich Schwierigkeits- und Weltparameter festlegen. Weil Presets andere Modifier überschreiben können, ist die Reihenfolge relevant: spezifische Modifier gehören nach dem Preset.
Konfiguration dokumentieren
Lege neben der Startdatei eine kurze Textdatei mit Zweck, Ports, Backupziel und Änderungsdatum ab. So ist Monate später noch nachvollziehbar, warum ein Parameter existiert. Das ist besonders hilfreich, wenn mehrere Personen den Server administrieren.
Nach Änderungen testen
Ändere nicht zehn Parameter gleichzeitig. Starte den Server, prüfe Log und Join-Verhalten und sichere eine bekannte funktionierende Konfiguration. So lässt sich ein Fehler auf die letzte Änderung eingrenzen.
Startdatei gegen versehentliche Veröffentlichung schützen
Wenn du Konfigurationen in Git, Cloudspeicher oder Supporttickets teilst, prüfe vorab, ob Passwörter oder interne Pfade enthalten sind. Eine Startdatei ist Konfiguration und kann Zugangsdaten enthalten. Für Dokumentation ist eine bereinigte Vorlage ohne produktives Passwort sinnvoller.