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Satisfactory Server Update und Autostart: SteamCMD, systemd und sicherer Restart

Satisfactory Dedicated Server automatisch aktualisieren und starten: SteamCMD, systemd, Windows-Service, Save vor Restart und Versionswechsel sauber planen.

Inhalt dieses Guides
Kurz erklärt

Satisfactory Dedicated Server automatisch aktualisieren und starten: SteamCMD, systemd, Windows-Service, Save vor Restart und Versionswechsel sauber planen.

Interaktiv

Server-Arbeitsmodus

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Ein Satisfactory-Server sollte nach einem Reboot wieder starten können und nach Spielupdates zeitnah kompatibel sein. Automatisierung ist dabei nützlich, darf aber nicht dazu führen, dass der Server ohne Save oder Backup unkontrolliert neu startet.

SteamCMD als Updatebasis

Die offizielle Server-App 1690800 lässt sich mit app_update 1690800 validate aktualisieren. Für stabile und Experimental-Zweige können unterschiedliche Branch-Parameter verwendet werden.

Linux mit systemd

Das offizielle Wiki zeigt einen systemd-Dienst, der vor dem Serverstart SteamCMD ausführt. Restart=on-failure sorgt für Neustart bei Crash. Der Dienst sollte unter einem eingeschränkten Benutzer laufen.

SIGINT statt harter Kill

Für systemd wird KillSignal=SIGINT empfohlen. Allerdings weist das Wiki darauf hin, dass auch ein sauberer Prozessstopp nicht automatisch einen frischen Spielstand garantiert. Deshalb sollte vor geplanten Restarts explizit gespeichert werden.

Save vor Update

Ein robuster Ablauf lautet: Spieler informieren → Save auslösen → Backup kopieren oder herunterladen → Server stoppen → Update durchführen → Server starten → Status prüfen.

Windows-Service

Unter Windows kann beispielsweise NSSM verwendet werden, um die Server-EXE als Service zu betreiben. Auch hier sollte Update- und Startlogik voneinander getrennt werden, damit ein fehlerhaftes Update keinen Restart-Loop erzeugt.

Experimental nicht versehentlich aktivieren

Produktive Server sollten nicht automatisch zwischen Stable und Experimental wechseln. Branch-Auswahl ist eine bewusste Entscheidung und sollte zum Clientstand der Gruppe passen.

Rollback vorbereiten

Ein echtes Rollback benötigt nicht nur ein altes Savegame, sondern gegebenenfalls auch kompatible Serverdateien. Vor großen Versionswechseln lohnt sich daher ein kompletter Snapshot der Umgebung.

Health-Check nach dem Neustart

Ein erfolgreich gestarteter systemd-Dienst bedeutet noch nicht, dass die Welt geladen und der Server spielbereit ist. Prüfe nach Updates Prozessstatus, Logs und - wenn vorhanden - Query/API-Status. Erst danach sollte der Wartungsvorgang als erfolgreich gelten.

Updatefenster kommunizieren

Bei Gruppenservern verhindern feste Wartungszeiten, dass Spieler während Save oder Restart überrascht werden. Besonders bei automatischen Updates sollte eine Vorwarnung oder ein vereinbartes Zeitfenster existieren.

Quellen

Nächster Schritt

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