Inhalt dieses Guides
Satisfactory Dedicated Server installieren: SteamCMD App 1690800, Installationspfad, erster Start, Server Manager, Firewall und sauberer Service-Betrieb.
Server-Arbeitsmodus
Arbeite den Guide kontrolliert ab und ändere immer nur eine Variable. Dein Fortschritt bleibt nur in diesem Browser gespeichert.
Wo hängt dein Server gerade?
Netzwerkdiagnose bringt nichts, solange der Server lokal nicht sauber startet oder lauscht.
Wenn localhost/LAN funktioniert, liegt der nächste Prüfbereich bei Host-Firewall, Router, öffentlicher Adresse und NAT.
Bei Lag, Abstürzen oder Update-Problemen sind Logs, Ressourcen, Mods und ein sauberer Rollbackpfad wichtiger als weitere Portregeln.
Satisfactory stellt einen offiziellen Dedicated Server für Windows und Linux bereit. Für einen kontrollierten Betrieb ist SteamCMD besonders praktisch, weil Installation und Updates skriptbar werden. Die aktuelle Server-App verwendet die Steam-App-ID 1690800.
1. SteamCMD installieren
Installiere SteamCMD entsprechend deinem Betriebssystem und lege ein eigenes Serververzeichnis an. Der Server sollte nicht als Root oder mit unnötig hohen Rechten laufen.
2. Serverdateien installieren
Ein typischer Aufruf verwendet +login anonymous, +force_install_dir und +app_update 1690800 validate. Damit lassen sich Dateien reproduzierbar installieren und später aktualisieren.
3. Server starten
Unter Linux wird FactoryServer.sh verwendet, unter Windows die entsprechende EXE. Beim ersten Start werden notwendige Verzeichnisse und Konfigurationsbereiche angelegt.
4. Firewall passend zur aktuellen Portstrategie
Öffne nicht blind veraltete Listen. Der zentrale Game/API-Port ist standardmäßig 7777; seit Version 1.1 gibt es zusätzlich Reliable-Messaging-TCP-Ports, deren Bereich standardmäßig bei 8888 beginnt. Details: Satisfactory Ports.
5. Server über Server Manager beanspruchen
Die erstmalige Verwaltung erfolgt im Spiel über den Server Manager. Dort wird der Server beansprucht, administrativ abgesichert und eine Session gestartet oder geladen.
6. Als Dienst betreiben
Auf Linux ist systemd sinnvoll: automatischer Start nach Boot, Restart bei Crash und definierter Benutzer. Die offizielle Wiki-Anleitung verwendet SIGINT als Stop-Signal. Beachte, dass ein sauberer Prozessstopp nicht automatisch garantiert, dass unmittelbar davor ein Save geschrieben wurde; sichere daher vor geplanten Restarts aktiv.
7. Updateprozess festlegen
Server und Clients müssen versionskompatibel sein. Automatisiere Updates kontrolliert und kombiniere sie mit vorherigem Save/Backup, statt bei jedem Prozessstart ohne Sicherung blind zu aktualisieren.
Eigener Service-Benutzer
Unter Linux sollte der Dedicated Server nicht als Root laufen. Ein separater Benutzer begrenzt Dateirechte und macht Backups, Logs und systemd-Betrieb übersichtlicher. Unter Windows gilt dasselbe Prinzip für Service-Accounts: nur die Rechte vergeben, die der Server tatsächlich benötigt.
Erst Vanilla, dann Optimierung
Starte zunächst ohne exotische INI-Anpassungen. Wenn der Standardserver erreichbar und geclaimt ist, kannst du Autosaves, Spielerzahl und andere Parameter schrittweise ändern.