Inhalt dieses Guides
Satisfactory Dedicated Server konfigurieren: MaxPlayers, Autosave-Anzahl und -Intervall, Connection Timeouts, Engine.ini und sichere Änderungsroutine.
Server-Arbeitsmodus
Arbeite den Guide kontrolliert ab und ändere immer nur eine Variable. Dein Fortschritt bleibt nur in diesem Browser gespeichert.
Wo hängt dein Server gerade?
Netzwerkdiagnose bringt nichts, solange der Server lokal nicht sauber startet oder lauscht.
Wenn localhost/LAN funktioniert, liegt der nächste Prüfbereich bei Host-Firewall, Router, öffentlicher Adresse und NAT.
Bei Lag, Abstürzen oder Update-Problemen sind Logs, Ressourcen, Mods und ein sauberer Rollbackpfad wichtiger als weitere Portregeln.
Satisfactory trennt einfache Serververwaltung und tiefere Unreal-Engine-Konfiguration. Viele Werte sollten über den Server Manager gesetzt werden; technische Parameter wie Reliable Messaging, Timeouts oder Autosave-Rotation befinden sich dagegen in INI-Dateien.
Konfigurationspfade
Unter Linux liegen die Server-INI-Dateien unter FactoryGame/Saved/Config/LinuxServer/, unter Windows unter FactoryGame\Saved\Config\WindowsServer\. Manche Dateien werden erst nach einem ersten kontrollierten Serverlauf erzeugt.
Server vor INI-Änderungen stoppen
Das offizielle Wiki warnt davor, INI-Dateien während des laufenden Betriebs zu editieren: Beim Herunterfahren kann der Server Werte zurückschreiben und deine Änderungen überschreiben.
MaxPlayers
Über Game.ini lässt sich der Spielerhöchstwert erhöhen. Das Wiki weist ausdrücklich darauf hin, dass der Server auf den Standardwert von vier Spielern optimiert ist und höhere Werte Stabilität, Performance und Ressourcenverbrauch beeinflussen können.
Autosave-Anzahl
mNumRotatingAutosaves legt fest, wie viele Autosaves rotieren. Mehr Versionen sind nützlich, erzeugen aber keine Offsite-Sicherung.
Autosave-Intervall
Das Standardintervall liegt bei 300 Sekunden. Über die Serverkonsole kann FG.AutosaveInterval angepasst werden. Kürzere Intervalle bedeuten häufigere Save-Vorgänge und können bei großen Welten spürbar sein.
Connection Timeouts
Für langsame Clients oder Verbindungen können InitialConnectTimeout und ConnectionTimeout in Engine.ini angepasst werden. Erhöhe Werte nur gezielt; hohe Timeouts kaschieren keine grundsätzlichen Netzwerkfehler.
Server-Tickrate nur mit Messgrund ändern
Das offizielle Wiki dokumentiert zusätzliche Stellschrauben für die Server-Tickrate. Solche Werte sind keine pauschalen Performance-Booster: Höhere Tickraten können CPU-Last und Netzwerkverkehr erhöhen. Ändere sie nur, wenn du ein konkretes Problem messen kannst und vor sowie nach der Änderung vergleichbare Werte aufzeichnest.
Backup vor tiefen Config-Änderungen
Bevor du mehrere INI-Werte gleichzeitig änderst, sichere mindestens die betroffenen Config-Dateien und einen aktuellen Spielstand. So kannst du unterscheiden, ob ein späterer Fehler aus der Welt, dem Update oder deiner Konfiguration stammt.
Änderungen dokumentieren
Halte eigene INI-Abweichungen schriftlich fest. Notiere Datei, Abschnitt, alten Wert, neuen Wert und Zweck der Änderung. Updates können Konfigurationsverhalten ändern und dadurch spätere Fehlersuche erschweren. Eine kleine Änderungsdokumentation ist bei dauerhaft betriebenen Servern oft wertvoller als eine lange Sammlung ungeprüfter Tuning-Tipps.