Inhalt dieses Guides
Palworld Dedicated Server installieren und starten: Steam, SteamCMD, App-ID 2394010, Windows/Linux, erster Start, Firewall und Update-Workflow.
Server-Arbeitsmodus
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Wo hängt dein Server gerade?
Netzwerkdiagnose bringt nichts, solange der Server lokal nicht sauber startet oder lauscht.
Wenn localhost/LAN funktioniert, liegt der nächste Prüfbereich bei Host-Firewall, Router, öffentlicher Adresse und NAT.
Bei Lag, Abstürzen oder Update-Problemen sind Logs, Ressourcen, Mods und ein sauberer Rollbackpfad wichtiger als weitere Portregeln.
Palworld stellt einen eigenständigen Dedicated Server bereit. Unter Windows kannst du ihn bequem über Steam installieren oder mit SteamCMD automatisieren. Unter Linux ist SteamCMD der typische Weg. Für wiederholbare Updates und einen Headless-Host ist SteamCMD meist die flexiblere Variante.
1. Ressourcen prüfen
Bevor du installierst, prüfe RAM und Storage. Pocketpair nennt 16 GB RAM und 4 oder mehr CPU-Kerne als Empfehlung; für größere Server werden mehr als 32 GB RAM empfohlen. Eine SSD ist ebenfalls vorgesehen, weil langsamer Storage die Stabilität negativ beeinflussen kann.
2. Server mit SteamCMD installieren
Die offizielle Dedicated-Server-App-ID lautet 2394010. Der dokumentierte SteamCMD-Aufruf ist:
steamcmd +login anonymous +app_update 2394010 validate +quit
Damit lässt sich die Installation auch in Skripten oder Wartungsabläufen reproduzierbar aktualisieren.
3. Server starten
Unter Windows wechselst du in das PalServer-Verzeichnis und startest PalServer.exe. Unter Linux ist ./PalServer.sh vorgesehen. Beim ersten Start entstehen wichtige Unterverzeichnisse für Konfiguration und Save-Daten.
4. Konfiguration erst nach dem ersten Start
Die produktive PalWorldSettings.ini wird in einem Unterpfad von Pal/Saved/Config verwendet. Kopiere die offizielle Default-Datei dorthin und bearbeite die Zielkopie. Änderungen an DefaultPalWorldSettings.ini allein wirken nicht auf den laufenden Server.
5. Port und Firewall
Standardmäßig hört der Server auf UDP 8211. Bei Heimhosting muss dieser Netzwerkpfad bis zum Host funktionieren. Nutzt du eine andere Portnummer, müssen Startargument, Firewall und Routerkonfiguration konsistent sein.
6. Community Server optional
Mit -publiclobby wird der Server als Community Server registriert. Das ist besonders relevant, wenn Plattformen beitreten sollen, die nicht über direkte IP-Eingabe verbinden.
7. Update-Workflow definieren
Ein einfacher Wartungsablauf lautet: Spieler ankündigen, Backup erstellen, Server sauber stoppen, SteamCMD-Update ausführen, Server starten, Log prüfen und Verbindung testen. Aktualisiere nicht unkontrolliert mitten in einer aktiven Session.
8. Backup vor Freigabe
Aktiviere oder plane Backups, bevor die Welt produktiv genutzt wird. Siehe Palworld Server Backup.
Dienst statt Terminalfenster
Für dauerhaften Betrieb sollte der Server nach einem Reboot kontrolliert starten können. Unter Linux bietet sich ein sauber definierter systemd-Service an; unter Windows ein geplanter oder als Dienst gekapselter Start. Wichtig sind ein eigener Benutzer, ein festes Arbeitsverzeichnis und Logs, die nach einem Neustart noch verfügbar sind.
Keine Updates ohne Rollback
Automatisierung ist nützlich, aber ein blindes SteamCMD-Update bei jedem Start kann eine produktive Welt überraschend auf eine neue Version heben. Trenne Wartungsfenster vom normalen Serverstart und halte vor Updates einen wiederherstellbaren Save-Stand bereit.